Auf der Suche nach den Geschmäckern früherer Zeiten.

Provenzalischer Handwerkskünstler…

In den 80er Jahren entdeckt Christophe Fernandez in Frankreich die Kunst der Herstellung traditioneller Konfitüren. Geborener Spanier, aber im Herzen Franzose, beschließt er, sich in Gargas, im Vaucluse, niederzulassen. 50 km von Avignon entfernt, in einer Landschaft aus Ocker gelegen, macht sich das Atelier von Christophe Fernandez, dank dessen perfekt gemeisterten, altüberlieferten Kunstgriffen, nach und nach einem Namen. „Die traditionellen Konfitüren und Marmeladen bergen für meine Familie keine Geheimnisse mehr“. Heute mit Sitz in Spanien, wird das Handwerk des „confiturier“ (Konfitürenherstellers) von Vater zum Sohn weitergegeben, zur größten Zufriedenheit der „Maison Albert Ménès“, die seit 15 Jahren Stammkunde sind.

Geteilte Werte

Die Suche nach den Geschmäckern früherer Zeiten, Auswahl der besten Zutaten, Beachtung der Originalrezepte und Jahreszeiten, Verteidigung des echten Geschmacks… Diese für die „Maison Albert Ménès“ wesentlichen Werte teilt auch Christophe Fernandez. „Für meine Produkte benutze ich Zitrusfrüchte aus Spanien und so viel Obst wie möglich aus der Provence, wie zum Beispiel Aprikosen“. Die Früchte sind unbehandelt, reif geerntet und werden unmittelbar nach traditioneller Handwerkskunst zu Konfitüren und Marmeladen verarbeitet. „Um das beste Ergebnis zu erzielen, werden die Früchte immer in kleinen Mengen verarbeitet.“ Dank ausgewählter Produzenten, denen Christophe seit Jahren vertraut, bleibt die Qualität der Früchte im Laufe der Jahreszeiten gleichbleibend. Neben den gemeinsamen Werten teilen diese beiden exquisiten Häuser auch die gleichen Ansprüche.

Traditionelle Handwerkskunst

Bereits im antiken Griechenland nahmen die Konfitüren einen besonderen Platz auf den Banketttafeln ein. Von der Kunst und der Art diese herzustellen hat Christophe alles beibehalten. „Das Verhältnis wird für jedes Rezept angepasst, aber die Rezepte bleiben seit Jahren unverändert. Ich stelle meine Konfitüren mit Früchten und Rohrzucker her. Sonst nichts!“ In alten Kesseln hergestellt, von Hand gerührt und in dampfsterilisierte Becher gefüllt, enthalten sie weder Zusätze noch Konservierungsstoffe. Und wenn ein Tag genügt, um 500 kg weißrosa Aprikosen zu Konfitüre zu verarbeiten und abzufüllen, so muss man sieben Tage für die Marmelade rechnen. Das kommt daher, dass Christophe auch die Schalen seiner Zitrusfrüchte einlegt, ganz der Tradition und den Ansprüchen der „Maison Albert Ménès“ verpflichtet.

Erfolgreiche Rezepte

Orangen-Zitronen- oder Pampelmusen-Zitronen-Marmelade, Reine-Claude- oder Weißrosa-Aprikosen-Konfitüre. Vier Rezepte, die Christophe Fernandez Handschrift tragen und den Gaumen der Feinschmecker mit ihrer Subtilität verzaubern. Sie sind der ganze Stolz der „Maison Albert Ménès“, „Bewahrer“ wohlschmeckender und raffinierter Spezialitäten. Christophe, der „Konfitüren-Erschaffer“, erinnert daran, „dass nur aus den besten Früchten die köstlichsten Konfitüren hervorgehen können“. Diese Überzeugung brachte ihm im Jahr 2000 den Titel „Bester Konfitüren¬hersteller Frankreichs“ ein. „Eine meiner schönsten Erinnerungen…“ Heutzutage finden seine Erfolgsrezepte ihren Platz auf den berühmtesten Tafeln Frankreichs, aber auch weltweit. Sie erfreuen Feinschmecker, aber auch kleine Leckermäuler...